Musik ist eine umfassende Kunst, die Kreativität verlangt und musikalisches Gehör voraussetzt. Nicht jeder verfügt über ein musikalisches Gehör und nicht alle haben musikalisches Talent. Wer sich mit Musik auseinandersetzen will, muss sich auch mit ihren Grundlagen beschäftigen.

Von der Note zum Ton

Der Ton macht die Musik und für jeden Ton gibt es eigene Noten. Notenlesen ist zwar keine Voraussetzung, um als Musiker Erfolg zu haben, doch kann es hilfreich sein, wenn man Musik näher kennenlernen will.

Das Notensystem besteht aus fünf Linien. Die einzelnen Noten werden dabei auf diesen Linien oder dazwischen geschrieben.

Auch der Takt ist für die Musik entscheidend. Die meisten Musikstücke unserer Zeit werden im 4/4 Takt geschrieben. Nur der Wiener Walzer besticht durch seinen Dreivierteltakt.

Rhythmisch hat Musik auch etwas mit der Mathematik gemeinsam. Beide Disziplinen berechnen Werte. In der Mathematik werden Zahlenwerte angegeben und in der Musik eben Notenwerte.

Mit all diesen Themen beschäftigt man sich in der Musiktheorie. Sie ist sowohl ein Teil der Musikwissenschaft als auch eine eigenständige Disziplin. Teilgebiete der Musiktheorie sind die Harmonielehre, die Notenlehre, die musikalische Analyse oder die Formenlehre.

Die Musikwissenschaft ist eine geisteswissenschaftliche Richtung, die sich praktisch und theoretisch mit Musik auseinandersetzt. Eingeteilt wird die Musikwissenschaft in die Bereiche historische und systematische Musikwissenschaft sowie in die Musikethnologie.

Die historische Musikwissenschaft beschäftigt sich mit der Geschichte der Musik. Die systematische Musikwissenschaft setzt sich mit psychologischen und sozialen Faktoren der Musik auseinander und untersucht Zusammenhänge in der Musik.

In der Musikethnologie beschäftigt man sich in erster Linie mit Musik von Völkern und fremden Kulturen. Dazu zählt auch die klassische Volksmusik oder Folk, der seinen Ursprung in verschiedenen Ländern der Welt hat.